Vereinsmeisterschaft und Weihnachtsfeier 2025 – neue Trikots, neue Gesichter, Weltmeisterinnen im Rampenlicht

Viel Neues gab es bei unserer Vereinsmeisterschaft mit anschließender Weihnachtsfeier.

Durch den Zuwachs, den die Radsportfreunde dieses Jahr vor allem durch die ehemaligen SportlerInnen aus Lind erfahren haben, war die Anzahl an Startern für die Vereinsmeisterschaft so groß, dass der Beginn der Veranstaltung um zwei Stunden vorverlegt wurde. Viele Familien und Freunde bestaunten das Können der SportlerInnen in den neuen Vereinstrikots und verfolgten gebannt, ob die amtierende Vereinsmeisterin Daria Hüller ihren Titel verteidigen würde, oder ob der Pokal wohl dieses Jahr weitergereicht werden würde.


Doch bevor die Ergebnisse verkündet wurden, gab es einen Überraschungsauftritt der kurz zuvor spontan gebildeten 4er Elite-Kunstrad-Mannschaft, bestehend aus einem Vater und ehemaligem Mannschaftsfahrer, einer Trainerin und zwei aktiven Sportlerinnen.

Dann wurde es tatsächlich spannend, als die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft verkündet wurden.

Mit knappem Abstand gewann Elisabeth (Lizzy) Grips den Vereinspokal und wird nun zum zweiten Mal darauf verewigt.

Die jeweiligen Erstplatzierten ihrer Disziplin durften bei der anschließenden Weihnachtsfeier in einem Schaufahren nochmals ihre Programme präsentieren.
Die bis dahin gewachsene Zahl der Zuschauer belohnte die Vorführungen mit Applaus.

Für eine Überraschung sorgte der Besuch eines Reporters der WDR-Lokalzeit, der die amtierenden Weltmeisterinnen im 2er Kunstradfahren Henny Kirst und Antonia Bärk sowie das 2er Paar der Schülerinnen, Lizzy und Daria, interviewte und einige Übungen beider Paare filmte. Der Beitrag wurde in der Lokalzeit aus Bonn am 22.12.2025 (ca. ab Minute 9:20) ausgestrahlt:

Höhepunkt des Abends war natürlich – wie im vergangenen Jahr – die Ehrung unserer Weltmeisterinnen. Durch ein von den SportlerInnen gebildetes Spalier wurden Henny und Antonia zur Überraschungs-Weltmeisterinnen-Torte geführt (unerwartetes Bäckerinnen-Talent im Vorstand machte es möglich!), die sie unter Applaus anschnitten.

Auch zahlreiche Gratulanten aus der Duisdorfer Vereinswelt und Politik haben sich auf den Weg in die Toni-Mai-Halle gemacht. Besonders der Besuch des neuen Bürgermeisters des Stadtbezirks Hardtberg, Christoph Schada von Borzyskowski sorgte für Aufmerksamkeit.


Henny und Antonia dürfen sich auch 2027, wenn das nächste Weinfest in Duisdorf ansteht, auf eine Fahrt im Cabrio beim Festumzug freuen. Der Ortsfestausschuss-Vorsitzende Bernd Schmidt überreichte den beiden einen entsprechenden Gutschein dafür.

Bis zum Ende der Feier saßen Jung und Alt, Neu und Alteingesessene bei belegten Brötchen, Weihnachtsgebäck, Weltmeisterinnen-Torte und Getränken beisammen.

Nikolauspokal in Velbert – Auswärtspremiere der neuen Trikots

Die neuen Vereinstrikots entpuppten sich für unsere fünf Starter*innen beim Nikolauspokal-Turnier am 14. Dezember in Velbert als echte Glücksbringer. So nahmen Sie nicht nur Pokale in jeder ihrer Disziplinen mit nach Hause, sondern auch einige neue perönliche Bestleistungen.

In der Disziplin 1er Elite Männer trat Paul Warok als einziger Sportler an.

Bei den Schülern U11 freute sich Julian Grips über seinen Platz auf dem obersten Treppchen und eine neue Bestleistung von 43,75 Punkten (47,40 eingereicht).

Weiter ging es für uns mit den Schülerinnen U15. Dort gingen die ersten drei Plätze an unsere Sportlerinnen:
Lisa Warok errang den dritten Platz.
Auf den zweiten Platz kam Elisabeth Grips knapp hinter Daria Hüller, die den Pokal dieser Disziplin gewann. Mit einem ebenfalls geringen Abzug erzielte sie 49,77 von 51,20 Punkten und kann sich damit über eine neue persönliche Bestlesitung freuen.

Auch im 2er der Schülerinnen, der den Abschluss des Turniers bildete, waren die Duisdorfer mit dem Duo Grips/Hüller erfolgreich und gewannen den Pokal. Mit nur 1,1 Punkten Abzug erreichten Sie 45,60 von 46,70 eingereichten Punkten und damit eine weitere persönliche Bestleistung.

Der gelungene Jahresabschluss lässt uns hoffnungsvoll auf 2026 blicken, wo unsere neuen Trikots sicher noch häufig auf Siegerpodesten zu sehen sein werden.

Screenshot

Ganz oben – Henny und Antonia erneut Weltmeisterinnen!

Bei der Hallenrad-WM 2025 in Göppingen hatten die Sportler ideale Bedingungen mit einem guten Hallenboden und großer Nähe zum Publikum. In der ausverkauften Halle, die sonst der Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen nutzt, war Platz für knapp 4000 Zuschauer, also weniger als bei den letzten Heim-Weltmeisterschaften in Bremen und Stuttgart, aber die Zuschauer waren viel näher am Geschehen. Auch aus Sicht der Sportler war die Stimmung eine ganz besondere.

Für unsere Sportlerinnen Henny Kirst und Antonia Bärk war es nach dem WM-Gewinn in Bremen 2024 die zweite, aber auch letzte WM-Teilnahme, da die beiden das Ende ihrer gemeinsamen Karriere zum Saisonabschluss beim Weltcup in Öschelbronn angekündigt hatten. Zuvor aber galt es, den WM-Titel zu verteidigen. Ausgehend von der eingereichten Punktzahl waren die stärksten Konkurrentinnen wie im vergangenen Jahr Kim Schlüter und Neele Jodeleit vom RSV Knetterheide. Damit wurde Deutschland wie 2024 im Zweier-Kunstradsport der Frauen wieder vom „Team NRW“ vertreten, das An- und Abreise auch im gemeinsamen Team-Bus organisierte.

Für Kim und Neele verlief die Vorrunde am Samstag nicht wie erhofft, so dass sie sich mit dem dritten Platz hinter Simona Lucca und Larissa Tanner aus der Schweiz begnügen mussten. Henny und Antonia kamen mit nur geringen Abzügen auf 143,04 Punkte. Bereits am Donnerstagabend beim Wertungsfahren vor der eigentlichen WM hatten sie ein 143-er Ergebnis erzielt – beides zusammen stärkte ihr Selbstvertrauen für das Finale am Sonntagnachmittag. Der vierte Finalplatz ging an die Schweizerinnen Julia Stäheli und Tanisha Tanner. Die Teams aus Hongkong, der Slowakei und Frankreich verpassten das Finale mit großem Abstand und deutlich unter 100 Punkten.

Die Anspannung vor dem WM-Finale war Henny und Antonia nicht anzumerken, Kim und Neele hatten ihr Programm umgestellt, um das Risiko zu vermindern.

Die beiden Schweizer Teams hatten im Finale etwas höhere Abzüge als am Vortag. Der Plan von Kim und Neele ging auf und sie konnten sich um mehr als acht Punkte auf 127,88 verbessern und damit mindestens Platz 2 sichern.

Antonia und Henny gingen als letzte Starterinnen auf die Fläche und konnten die bisherigen guten Ergebnisse nochmals leicht übertreffen und sich mit 143,78 Punkten über die erfolgreiche Titelverteidigung freuen.

Die Freude darüber, den WM-Titel mit einer nahezu fehlerfreien Leistung errungen zu haben, war Henny und Antonia auch im Sportschau-Interview anzumerken.

https://www.sportschau.de/radsport/deutscher-gold-regen-bei-der-hallenrad-wm,hallenrad-wm-goeppingen-100.html

Die Anzahl der Rückmeldungen auf den Bericht in der Sportschau war erstaunlich groß – ein WM-Bericht mit dieser Reichweite ist sicher auch gut für den Hallenradsport im Allgemeinen.

Bei der Siegerehrung gab es für die Goldmedaillengewinner neben Medaillen und Trikots als besondere Gabe noch einen speziellen WM-Waggon – schließlich ist Göppingen auch die Heimat von Märklin.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurde ausgelassen gefeiert – auf der Fläche aber auch am Rande mit den mitgereisten Fans.

Den Abschluss des Tages bildete ein Bankett mit anschließendem Tanz für Sportler, Organisatoren und Betreuer.

Wer die WM noch einmal Revue passieren lassen möchte, kann die Livestreams des SWR bei Youtube ansehen.

Samstag (mit Vorrunde Zweier Frauen ab ca. Minute 40): https://www.youtube.com/live/Qkqrw2y12BI

Sonntag (mit Finale Zweier Frauen ab ca. Minute 42, Siegerehrung Zweier Frauen ab ca. 1h40): https://www.youtube.com/live/FAyxmhq_5Io

Daumen drücken! WM 2025 in Göppingen

Bei der Hallenradsport-WM in Göppingen starten unsere Sportlerinnen Henny und Antonia im Zweier-Kunstradfahren. Wir drücken die Daumen, dass sie ihren WM-Titel dort verteidigen können. Zusammen mit Neele Jodeleit und Kim Schlüter vom RSV Knetterheide vertreten sie als „Team NRW“ Deutschland in der Disziplin Zweier-Kunstradfahren der Frauen.

Der SWR überträgt im livestream Samstag, 8. November ab 18.45 Uhr und Sonntag, 9. November ab 13:00 Uhr die Hallenradsport-WM:

https://www.swr.de/sport/mehr-sport/radsport-106.html

Das Zweier-Kunstradfahren der Frauen wird in beiden livestreams relativ am Anfang zu sehen sein, am Samstag die Qualifikation ab 19:25 Uhr und am Sonntag ab 13:40 das Finale der besten Vier.

Die komplette Starterliste von Freitag bis Sonntag ist hier:

https://hallenrad.de/tk/files/2025/Starterliste556.pdf

Neersener Cup 2025 – Teilnehmerrekord und viele neue Bestleistungen

Mit sechs Sportlerinnen und Sportlern gingen wir beim Neersener Cup an den Start. Auch acht andere Vereine hatten viele Teilnehmer gemeldet. So kam es, dass der Wettkampf in diesem Jahr so groß war wie noch nie. Auf zwei Fahrflächen zeigten die SportlerInnen bis in den späten Nachmittag hinein ihr Können. Dabei konnten fast alle Duisdorfer eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

Im 1er-Kunstradsport Elite Männer erzielte Paul Warok mit 25,16 von 27,30 eingereichten Punkten eine neue persönliche Bestleistung und damit den zweiten Platz in dieser Disziplin.

Das oberste Treppchen bei den Schülern U11 erklomm Julian Grips ebenfalls mit einer neuen Bestleistung von 42,55 Punkten.

Auch Paula Proschek konnte sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen. Sie erreichte bei den Schülerinnen U13 25,97 von 28,20 eingereichten Punkten.

Aus der Familie Grips konnte sich eine weitere Sportlerin über einen Platz auf dem Treppchen freuen:
Mit 48,75 ausgefahrenen Punkten gelangte Elisabeth Grips bei den Schülerinnen U15 auf den dritten Platz.
Direkt dahinter konnte sich Daria Hüller mit einer neuen Bestleistung von 48,33 Punkten einreihen.
Als weitere Starterin in dieser Disziplin erarbeitete sich Lisa Warok ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung und fuhr 36,43 Punkte aus.

Auch im 2er Kunstradsport der Schülerinnen waren die Duisdorfer erfolgreich. Hier reiht sich eine weitere Bestleistung in die Auflistung ein. Mit 41,98 ausgefahrenen Punkten kamen Lizzy Grips und Daria Hüller auf den zweiten Platz.

Der Neersener Cup ging dieses Jahr an den R.C. Sturmvogel Mülheim.
Mit ihren Leistungen erlangten unsere SportlerInnen in der Gesamtwertung den vierten Platz, worauf sie bei insgesamt neun teilnehmenden Vereinen durchaus stolz sein können.

Meisterhaft! Antonia und Henny sind erneut deutsche Meisterinnen

Am 18./19. Oktober fanden die Deutschen Hallenradsportmeisterschaften 2025 in Lübbecke statt. In der Merkur-Arena wurden die Deutschen Meistertitel im Kunstradfahren im Einer und Zweier, im Vierer- und Sechser-Mannschaftsfahren sowie bei den Einrad-Mannschaften vergeben. In der Vorrunde zur DM fielen die letzten Entscheidungen zur Vergabe der Tickets für die WM in Göppingen im November.

Bei den Ballsportarten Radpolo und Radball wurden die Aufsteiger in die erste Bundesliga sowie die Deutschen Meister ermittelt.

Henny Kirst und Antonia Bärk von RSF Bonn-Duisdorf waren bereits vorher für die WM qualifiziert. In Lübbecke ging es daher „nur“ noch um die Verteidigung des DM-Titels im Zweier-Kunstradfahren.

Antonia trat zudem am ersten Wettkampftag im Einer der Frauen an, allerdings ohne Chancen auf einen der vorderen Plätze. Sie konnte ihr sehr gutes Ergebnis vom Deutschlandcup nicht wiederholen und kam nach mehreren Absteigern bei ansonsten sauber gefahrener Kür auf 141,96 von 161,20 eingereichten Punkten. Damit konnte sie diesmal nur einen Platz gutmachen und belegte am Ende Platz 15 unmittelbar hinter Julica Müller von RV Blitz Hoffnungsthal.

In der Vorrunde zum Zweier-Kunstradfahren am Sonntag qualifzierten sich Sara und Lisa Knobelspies aus Volkertshausen erstmals als Ersatzfahrerinnenn die WM hinter den bereits als Starterinnen qualifizierten Kim Schlüter und Neele Jodeleit vom RSV Knetterheide und Antonia und Henny aus Duisdorf.

Im Finale der besten Vier belegten Knobelspies/Knobelspies mit 104,87 von eingereichten 117,20 Punkten den dritten Platz knapp vor Tausch/Hupfauer aus Pullach mit 101,58 (von 115,10) Punkten.

Um den DM-Titel gab es den in dieser Saison üblichen Zweikampf zwischen Schlüter/Jodeleit vom RSV Knetterheide und Kirst/Bärk aus Duisdorf.

In der Vorrunde hatten sie mit 130,90 und 132,45 sehr nahe beieinander gelegen. In Finale konnten Neele Jodeleit und Kim Schlüter ihre Leistung nicht wie gewohnt abrufen und erreichten lediglich 124,97 von 140,30 eingereichten Punkten.

Die Titelverteidigerinnen Antonia Bärk und Henny Kirst hatten 152,30 Punkte aufgestellt und damit eigentlich ein beruhigendes Polster. Sie mussten im ersten Teil ihrer Kür auf zwei Rädern allerdings einige Punktverluste hinnehmen.

Im zweiten Teil der Kür auf einem Rad mit Handständen, Schulterständen und Hebeübungen fuhren sie dann gewohnt sauber, kamen schließlich auf 133,99 Punkte.

Damit war der erste Platz sicher und die Titelverteidigung gelungen, nachdem es in mehreren Wettbewerben der Saison eine andere Reihenfolge gegeben und Kim und Neele das bessere Ergebnis erzielt hatten.

Ein Blick auf die anderen Disziplinen

Im Einer der Frauen gab es eine sehr enge Entscheidung, da vier Sportlerinnen vor dem letzten WM-Qualifikationsdurchgang noch Chancen auf die WM-Qualifikation hatten. Schließlich setzten sich Jana Pfann von RKB Solidarität Bruckmühl und Vroni Koch von RKB Solidarität Hausham knapp durch. Vroni Koch fährt seit Jahren Spitzenleistungen, konnte sich aber noch nie für eine WM qualifizieren oder den deutschen Meistertitel erringen. Im abendlichen Finale hatten dann die beiden anderen Fahrerinnen das bessere Ende für sich und Ramona Dandl von RKB Solidarität Bruckmühl, auch schon seit Jahren in der Weltspitze, wurde mit neuer Bestleistung (191,94 von 197,60 Punkten) erstmals deutsche Meisterin vor der letztjährigen Weltmeisterin Lara Füller von RKV Poppenweiler (190,88 von 195,70), der Europameisterin Jana Pfann (185,84 von 196,00) und Vroni Koch, die mit 164,35 von 200,10 deutlich unter ihren Möglichkeiten blieb.

Im Einer der Männer setzte sich Philipp-Thies Rapp vom RSV Tailfingen souverän mit 209,12 von 212,60 eingereichten Punkten durch. Etwas überraschend und mit einer deutlich verbesserten persönlichen Bestleistung von 194,86 (von 202,10) erreichte Jonas Beiter vom RV Germania Trillfingen den zweiten Platz vor Linus Weber vom SV Kirchdorf in seinem ersten Elite-Jahr mit 191,61 (von 202,30 eingereichten) Punkten.

Im Zweier der offenen Klasse verteidigten Lea Styber und Nico Rödiger vom RSV 1910 Langenselbold ihren Titel mit 158,18 von 163,20 Punkten vor dem erst seit diesem Jahr gemeinsam fahrenden Paar Patrick Tisch und Julia Hämmerli vom RV Pfeil Magstadt mit 140,67 (von 151,10) und Niklas Kreuzmann und Celine Stapf vom RV Adler Soden 1921 mit 129,96 (von 152,20) Punkten. Hier gab es im Rennen um den zweiten WM-Startplatz neben Styber/Rödiger eine ähnlich knappe Entscheidung wie im Einer der Frauen. Kreuzmann/Stapf konnten in der DM-Vorrunde, dem letzten Qualifikationsdurchgang zur WM, mit einer nahezu fehlerfreien Leistung noch Riediger/Mächtig vom RKV Ilsfeld verdrängen.

Die Siegerehrung

Zum Siegerpodest beim Zweier-Kunstradfahren wurden die drei Erstplatzierten Teams feierlich geleitet – gelöste Stimmung ersetzte die Anspannung vor dem Finale.

Allen wurden die Medaillen und Blumen überreicht. Für die alten und neuen deutschen Meisterinnen Henny und Antonia gab es zusätzlich die Meistertrikots und die Meistertrophäe.

Getreu dem Motto „Niemand verlässt das Siegerpodest zu Fuß“ wurden die erfolgreichen Sportlerinnen auf Schultern durch die Halle getragen und vom Publikum bejubelt.

Vor der abendlichen Sportlerparty hatten Knetterheide und Duisdorf noch gemeinsam einen kleinen Sektempfang im Foyer organisiert, wo Sportler und Betreuer aus Volkertshausen, Knetterheide, Duisdorf und anderen Vereinen gemeinsam feierten.

Wie geht es weiter?

Die Hallenradsport-Weltmeisterschaft 2025 vom 7. bis 9. November in Göppingen wurde bei der DM auf der Anzeigewand beworben – 400 Restkarten waren noch verfügbar. Mit 27 teilnehmenden Nationen wird es in Göppingen eine Rekord-Teilnehmerzahl geben.

Die mitreisenden Fans und die, die zu Hause bleiben müssen, drücken Henny und Antonia die Daumen für eine erfolgreiche Titelverteidigung!

Anders als in früherren Jahren ist für die diesjährige WM ein Livestream geplant, so dass auch die Interessierten, die nicht nach Göppingen reisen können, die Gelegenheit haben werden, die Wettbewerbe im Kunstradfahren und Radball zu verfolgen.

Den Saisonabschluss bildet schließlich das Finale des Weltcups eine Woche später in Öschelbronn südlich von Stuttgart.

Klein aber fein – Das Schüler-Bezirkspokalfinale bei den Radsportfreunden

Ferien- und krankheitsbedingt fand am Samstag das Pokalfinale der Schüler-Bezirkswertung 2025, das unser Verein ausgerichtet hat, in kleiner Runde mit 15 Starts statt.

 Außer den Duisdorfern nahmen SportlerInnen aus Rösrath (Blitz Hoffnungsthal) und Oberaußem teil.

In familiärer Atmosphäre präsentierten die SchülerInnen aller Altersklassen dem Publikum ihre Programme und stellten ihr Können unter Beweis. Für Stärkung wurde an unserem Buffet und draußen am Grill gesorgt.

Ein Wettkampf funktioniert nicht ohne viele fleißige Helfer in Technik, Kampfgericht und Organisation.

Erstmals fuhren die früher für Diamant Lind startenden Sportlerinnen nun im RSF-Trikot. So zeigte sich die Duisdorfer Kunstrad-Familie auch für Außenstehende sichtbar vereint.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, denn viele SportlerInnen konnten zum Saisonabschluss noch eine neue persönliche Bestleistung erzielen. Sowohl in der Tageswertung als auch in der Pokal-Gesamtwertung waren die Platzierungen in fast allen Disziplinen an dieselben Kinder und Jugendlichen vergeben.

In der Kategorie Schülerinnen U11 gewann den Tagessieg Romy Gummersbach mit 37,85 Punkten vor Randi Johanna Kliewe und Amelie Marquardt (beide Blitz Hoffnungsthal). Amelie Linnerz erreichte mit 13,53 Punkten den vierten Platz. Im Gesamtergebnis schaffte Romy Platz 1 mit deutlichem Vorsprung vor Randi Johanna Kliewe von Blitz Hoffnungsthal. Amelie wurde sechste.

Bei den Schülerinnen U13 lagen die drei führenden Sportlerinnen vor dem Finale fast gleichauf mit nur 0,81 Punkten zwischen erstem und drittem Platz. Im äußerst spannenden Finale zeigten alle drei gute Nerven und gute Leistungen und lagen ebenfalls wieder sehr knapp beieinander: Platz 1 für Nina Dziuk mit 45,11 Punkten (neue persönliche Bestleistung), Platz 2 für Nala Hildebrandt mit 41,55 vor Johanna Newerla mit 41,42 Punkten (alle drei Blitz Hoffnungsthal). Auf Platz 4 kam Ariana da Silva (RSF Bonn-Duisdorf) mit 41,11 Punkten vor Anna Lensch (36,50) und Noura Kanj (19,26).

In der Gesamtwertung werden die drei besten Ergebnisse 2025 im Bezirk gewertet (das Finalergebnis zählt doppelt). Hier gewann Nina Dziuk (172,59) vor Ariana Pereira da Silva (166,32), Nala Hildebrandt (165,99) und Johanna Newerla (162,67).

Von den drei Starterinnen der Kategorie Schülerinnen U15 erzielten Daria Hüller (45,50 Punkte) und Lisa Warok (34,90 Punkte) die Plätze zwei und drei hinter Pauline Klein von Blitz Hoffnungsthal (58,30, persönliche Bestleistung). Alle drei behielten diese Platzierungen auch in der Gesamtwertung.

Bei den Schülern gab es im Finale nur eine Disziplin mit nur einem Start. Hier konnte Konrad Schaser als Schüler U13 mit 41,30 von 43,60 eingereichten Punkten eine neue persönliche Bestleistung fahren und den Gesamtsieg erringen.

Tages- und Gesamtsieger im 4er-Einradsport der Schülerinnen wurde RV Freie Bahn Oberaußem 3.

Mit zufriedenen Gesichtern nahmen die Sportlerinnen und Sportler nach einem kurzen Wettkampftag ihre Pokale und Urkunden mit nach Hause.

Der Einzige, der am Ende des Wettkampftages wirklich erschöpft war, war Peter:

Auf nach Göppingen! WM-Quali geschafft, Masters-Serie gewonnen und neue Bestleistung

Das dritte und letzte German Masters der Serie 2025 fand Anfang Oktober im Rahmen der „Ebersheimer Festwochen“ statt. Der RV Mainz-Ebersheim hatte in der Vorwoche seinen 100. Geburtstag mit einem großen Fest gefeiert. Zwei Wochen zuvor hatte der Verein die U23-Radball EM ausgerichtet und zum Abschluss der Feierlichkeiten das 3. German Masters.

Beim Zweier der Frauen hatten in der WM-Qualifikation die beiden Teams aus NRW, Neele Jodeleit und Kim Schlüter vom RSV Knetterheide und Antonia Bärk und Henny Kirst von RSF Duisdorf bereits vor dem 3. German Masters einen sehr großen Vorsprung. Spannender war die Frage, wer den Gesamtsieg in der German Masters Serie erringen würde, denn das erste Masters hatten Kim und Neele gewonnen, das zweite Henny und Antonia.

In der Vorrunde waren beide Paare mit ihren Leistungen nicht so ganz zufrieden: 125 Punkte für Kim und Neele und 115 für Antonia und Henny, die nach einem Sturz kurz vor Ende die Kür abgebrochen hatten. Beiden Paaren genügten diese Punktzahlen aber, um die WM-Qualifikation endgültig sicher zu machen. Im Zweier der offenen Klasse und im Einer der Männer ist der jeweils zweite WM-Startplatz noch nicht entschieden und im Einer der Frauen ist unter den vier Besten noch alles offen.

Im Finale ging es dann um den Gesamtsieg in der Germans Masters Serie 2025. Sabine Tausch und Katharina Hupfauer vom RSV Pullach hatten als drittes Paar im Finale keine Chance mehr auf den Gesamtsieg, erreichten mit 93,36 von 111,40 Punkten fast dasselbe Ergebnis wie in der Vorrunde und belegten Platz 3.

Anschließend fuhren Kim und Neele mit 134,13 von 140,30 Punkten fast eine neue persönliche Bestleistung und legten so ein gutes Ergebnis vor.

Für Henny und Antonia verlief das Finale nahezu optimal. Es gab nur geringe Abzüge von den eingereichten 152,30 Punkten. Am Ende einer sehr sicheren Kür konnten sie mit 146,56 Punkten die beim Weltcup in Prag aufgestellte persönliche Bestleistung noch einmal steigern. Mit dem Tagessieg hatten Henny und Antonia auch den Gesamtsieg in der Masters Serie vor Kim und Neele sicher.

Der Tagessieg wurde im Weinort Ebersheim natürlich entsprechend belohnt:

In der Gesamtwertung der German Masters Serie war das Siegertreppchen gleich besetzt wie bei der Tageswertung.

Antonia war zuvor im Einer angetreten und konnte mit 148,27 von 162,30 Punkten ihre gute Form bestätigen und erreichte Platz 14. Drei Minuten war sie nahezu ohne Abzug unterwegs, doch mit zwei Absteigern gingen am Ende doch noch Punkte verloren. In der Coaching Zone saßen Trainerin Julia Wolf und Henny Kirst.

Für die Veranstalter waren mit Abschluss des Masters nicht nur die Festwochen beendet, sondern es gab auch Grund zur Freude: Der Vierer vom RV Ebersheim hatte mit einem sehr guten Ergebnis in der Vorrunde und dem zweiten Platz im Finale mit ebenfalls gutem Ergebnis das WM-Ticket im Vierer-Kunstradfahren gelöst. Finalsieger wurde RMSV Edelweiß Aach, auf den dritten Platz kam RV Vorwärts Neuenkirchen.

Einer geht noch! Platz 4 beim Deutschlandcup für Antonia

Bei Henny und Antonia steht der Zweier im Mittelpunkt der sportlichen Aktivitäten, aber beide sind in den vergangengen Jahren auch immer im Einer aktiv gewesen und haben sich für die German Masters Serie qualifiziert. Nach der Bezirksmeisterschaft hat Henny dieses Jahr auf weitere Starts im Einer verzichtet. Auch Antonia hatte eine halbjährige Wettkampfpause eingelegt und wollte zur Masters Serie wieder an den Start gehen. Krankheitsbedingt musste das beim 1. German Masters in Sulzbach ausfallen. Beim zweiten Masters in Bruckmühl gelang Antonia mit 146,78 Punkten und Platz 14 ein guter Wiedereinstieg.

Beim Deutschlandpokal am 27. September in Fürstenwalde ging es um die Qualifikation für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Im zweiten Halbfinale zur DM wurde dort die zweite Hälfte der 16 Startplätze im Einer der Frauen vergeben. Nachdem es beim Einfahren am Vortag garnicht gut gelaufen war, gelang es am Wettkampftag umso besser. Antonia konnte ihre Kür mit nur geringen Abzügen fahren und mit 155,68 von 161,80 Punkten eine neue persönliche Bestleistung erzielen.

Nachdem sich bis dahin niemand auf das Sieger-Sofa getraut hatte, nahmen Antonia und als Trainer Thomas Schenkel dort Platz. Und das lohnte sich, weil sie dort lange Zeit sitzen bleiben konnten, denn Antonia konnte mit ihrem Ergebnis fünf Startplätze aufholen. Am Ende verpasste sie das Siegertreppchen mit dem vierten Platz und vier Punkten Rückstand auf Lisa Weber nur knapp. Die Plätze eins und zwei gingen an Vroni Koch (184,50 Punkte) und Charlotte Bantle mit 161,36 Punkten.

Die Freude über die Bestleistung, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft und die unerwartet gute Platzierung war groß.

Zum Wohl! Weinfestumzug in Duisdorf

Nach der Teilnahme am 2. German Masters in Bruckmühl bei Rosenheim am Vorabend und der nächtlichen Heimfahrt war die Nacht kurz für Henny und Antonia. Der Ortsfestausschuss Duisdorf hatte sie nach dem Gewinn des WM-Titels zur Teilnahme am diesjährigen Weinfestumzug eingeladen.

So konnten die Radsportfreunde erstmals mit drei Gruppen am Weinfestumzug teilnehmen. Vorweg Henny und Antonia im Cabrio, dann die sportlich aktiven Mitglieder mit Kunstradvorführungen auf ihren festlich geschmückten Rädern und schließlich der Festwagen.

Der Festwagen war vorab vom eingespielten Team vorbereitet worden. Beim Umzug durfte unser Maskottchen Peter ganz oben mitfahren, durfte aber im Gegensatz zu seinen Mitfahrern weder Wein noch Traubensaft an die Zuschauer am Wegesrand ausschenken. Sicherheitshalber hatte er sich einen Regenumhang angezogen, denn die Wetterprognose hatte seit Tagen angekündigt, dass der Umzug zum ersten Mal seit Jahrzehnten bei Dauerregen stattfinden würde. So kam es dann aber zu großen Erleichterung aller glücklicherweise doch nicht.

Die Fahrräder der Sportlerinnen und Sportler wurden beim letzten Training vor dem Umzug von Eltern und Sportlern gemeinsam technisch fit gemacht und bunt geschmückt.

Antonia und Henny genossen die Fahrt im Cabrio sehr und wurden vom Publikum gefeiert.

Die „Radtruppe“, die keineswegs nur aus jugendlichen Sportlern und Sportlerinnen bestand, hatte unterwegs viel Spaß und wurde auch begeistert empfangen.

Auch das „Team Festwagen“ hatte Freude am Umzug und füllte so manches Glas am Wegesrand.